Tag 9 Durch das Zentrale Türkische Hochland weiter nach Anatolien

Veröffentlicht am 26. August 2025 um 19:32

1300 Kilometer bis zur Georgische Grenze sind noch zu fahren. Also stehen weitere Fahrtage an. Schade, es gibt viel zu sehen unterwegs. 

Die Türkei kann sicher mit mehrere Monate bereisen und hat immer noch nicht alles gesehen. Die Aufenhaltsdauer ist auf 90 Tage beschränkt. Wer länger bleiben will, benötigt ein Visum. 

Ich habe leichte Halsschmerzen, vielleicht habe von der Klimaanlage ein wenig Zug bekommen oder zu wenig getrunken. Ich werde es überleben. Hoffe ich. 

Gegen 9 Uhr starte ich, es geht vorbei an einem endlos langen ausgetrockneten Salzsee. 

Dann endlose lange Straßen........

Beim Tanken habe ich immer nach AddBlue geschaut, habe aber nie eine AddBlue Zapfsäule gesehen. Lt. der  KI soll AddBlue in der Türkei verfügbar sein. Ich hoffe sie irrt sich nicht. 

Und dann entdecke ich ein Tankstelle mit AddBlue Zapfsäule und das nutze ich gleich aus. Leider  schaltet der Zapfhahn  nicht automatisch ab, einiges von dem Zeug läuft über den Kühlergrill. Richtet zwar keinen Schaden an, sieht aber nicht schön aus 

Kurioserweise sehe ich danach "etliche" Tankstellen mit AddBlue Zapfsäulen.  

Aktuell zeigt das Navi ca. 1000 Höhenmeter an, im Hochland werden es dann ca .1800m sein. 

Die Landschaft erinnert mich ein wenig an den mittleren Westen der USA. Da ich in Bezung auf Türkische Musik ein gewisses Sättigungsgefühl erreicht habe, höre ich aus der Mediathek den Boss. Die Musik passt zu Landschaft. Es geht vorbei an Göreme. Hier werde ich vielleicht auf dem Rückweg noch einmal Station machen. 

Gurte für die Ladungssicherung werden nicht benötigt. Die Steine werden durch die Schwerkraft gesichert.

Die Straßen sind jetzt relativ staubig und es liegt auch Split auf der Strasse. Ein Riss in der Frontscheibe würde mir noch fehlen......Und kaum Verkehr und immer vier Spurig.

Es geht von 1800m wieder runter auf 1000m.......durch das ständige "auf und ab" fahren pendelt sich der Verbrauch auf 15 Liter ein. Bei Dieselpreisen von ca. 1,11 € kein Problem.

Nach 431 Kilometer in knapp 6 Stunden fahre ich in der Nähe von Gürün einen Parkplatz an. Hier werde ich übernachten und ich kann noch ein paar Kilometer in den Canyon wandern. 

Ich treffen ein Pärchen aus Italien die gerade auf dem Rückweg von Georgien sind. Die beiden haben alles verkauft und leben jetzt Ihren Traum im Wohnmobil. Das Fahrzeug hat schon 10 Jahre auf dem "Buckel, mir gefällt es aber dennoch. 

Wir verabreden uns am Abend noch zu einenm Frühstückskaffee. 

Ihr könnte die beiden auch verfolgen:

https://rollingrocco.blogspot.com/?m=1

 

Ich lege meine "Wandermontur" an (siehe Foto ganz oben) und laufe ca. 1,5 Stunden durch den Canyon. Sehr beeindruckend. 

ich bin während der Wanderung einer türkische Familie begegnet, die im Fluss gebadtet haben. Später bekommen ich von denen auf dem Parkplatz noch  leckere Kekse geschenkt......Und die ganze Familie mit Oma und Opa (7 Personen) passten alle in einen Italienischen Kleinwagen.....

Auf dem Parkplatz kommen noch Türkische Camper hinzu. Campen bzw. Wohnmobile sind in der Türkei ganz groß kommen. 

Und wie die letzten Tage immer, kommt Abends immer ein richtiger Wind, ja fast ein Sturm auf. Ob das mit der untergehenden Sonne zusammenhängt. Oder liegt es am "Klimawandel"? 

Gefahren Kilometer: 431 

Gesamte Reise: 3922 

Kosten:

Diesel: 78,63 €

AddBlue:  3,52  € 

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