اليومان 59-60 مرحبا بكم في المغرب

Veröffentlicht am 28. April 2026 um 23:38

Tag 59, Montag 

 

Heute geht es endlich nach Marokko 

Über den Landweg ist eine Einreise aktuell nicht möglich also bleibt nur die Fähre nach Tanger Med von Algeciras. Um 07:00 Uhr soll die Fähre ablegen, 1,5 Stunden vor Abfahrt soll man sich im Hafen einfinden. Da wir pünktlich sein wollen aber nur ca. 10min Fahrzeit vom unseren ruhigen Übernachtungsplatz haben fahren wir alle gegen 05:15 Uhr los. Mit einer Ausnahme denn einer unserer Gruppe hat bei einer anderen Fährgesellschaft und diese Fähre hat erst 8 Uhr Abfahrt. Die beiden können noch eine Stunde länger schlafen. Mir ist das (zu) frühe aufstehen schwer gefallen, ich bin das nicht mehr gewöhnt. 

In Kolone fahren durch das nächtliche Algeciras zum Hafen. 

Die Anmeldung geht problemlos, es ist auch relativ wenig los. Einige  Franzosen und Marokkaner die mit ihren Autos auf die Fähre warten. Die Fähre scheint nicht voll zu werden. 

Nun heist es warten. 

Es wird 06:30 Uhr, eigentlich sollten wir jetzt auf die Fähre fahren. Und was passiert?

Nichts.

Die Nacht ist Ende, es wird hell. Und wir stehen immer noch hier. Die Information die wir erhalten sind spärlich, genau genommen erhalten wir keine Informationen. Nichts. 00 

Die Mitreisenden die bei der anderen Fährgesellschaft eine spätere Fähre gebucht hatten, standen in der Nachbarspur und sind schon längst auf ihrem Schiff. Ich spüre das wird heute nicht mein Tag, Aber ich beruhige mich,  inschallah sagen  die Marokkaner. So Gott will. 

Plötzlich habe ich einen Geistesblitz. Wenn wir keine Information von der Fährgesellschaft erhalten, dann besorge ich mir die Informationen. Und zwar im Internetz bei Vesselfinder schaue ich wo sich unsere Fähre befindet. Gerade in Tanger Med abgefahren und bis Algeciras sind es noch ca. 1,5 Stunden. Erinnert mich an die Deutsche Bundesbahn ;). 

Um 08:45 können wir endlich an Kai fahren, unsere Fähre legt gerade an. 

Die Freude währte nur kurz. Unzählige LKW müssen von der Fähre fahren und das dauert. 

Gegen 11:45 Uhr legt unsere Fähre endlich ab, Abahrt sollte 07:00 Uhr sein!! 

Die Überfahrt war stümisch, ich war nur ganz ganz kurz auf dem Außendeck. Das hat gereicht um meine Frisur zu zerstören. Schade. 

Die Einreiseformalitäten  (Polizei) werden bereits auf dem Schiff erledigt. 

Nach 1,5 Stunden kommen wir in Tanger an. Das abfahren von der Fähre geht erstaunlich schnell. Die Fahrt durch den Hafen ist etwas kompliziert aber überall stehen Einweiser. Der Hafen steht voller LKW, das war 2017 nicht so. Anscheinend läuft der Handel mit Marokko gut. Marokko ist  als Maghreb Staat ist ein für Afrikanische Verhältnisse ein relativ wirtschaftlich gut entwickelter Staat. 

Die Kontrollen des Zoll sind bei der Einreise genau. Die Fahrzeuge werden geröntgt. Und das kann dauern. 

Und dann passiert das was mir öfters passiert. 

Mein Fahrzeug und das mir folgenden Rhön Camp Fahrzeug werden aus der Kolone herausgewunken und wir fahren direkt an  den Zollschalter. 

Und werden sofort abgefertigt. Innerhalb von 10min sind wir durch den Zoll, ohne Röntgen. Ich werde nur gefragt ob ich eine Drohne mit dabei habe und das war es, Wir können nach Marokko einreisen. 

Warum wurde ich nicht weiter kontrolliert? 

Ich kann mir das nur mit der  Aura erklären die mich umgibt ;). 

 

Am Hafen fallen die hohen Zäune auf. Die sollen den Zustrom von Flüchtlingen  über die Fähren in unsere Wohlstandsgesellschaft verhindern. Perfekt. 

Marokko empfängt uns mit Regen. Aber das Wetter soll besser werden. 

 

Ich fahre zügig zu unserem Campingplatz nach Assilah. Ca. eine Stunde Fahrzeit. 

Während meine Mitreisenden noch beim  Zoll bei der Einreise stehen, kann ich mich auf dem Campingplatz ausruhen. Was habe ich für ein Glück. 

Irgendwann kommen meine Mitreisenden auch an. So viele Rhön Camp sieht man in Marokko bestimmt nicht  allzu oft. 

Am Abend machen wir einen Rundgang durch das schöne Assilah. Die Stadt hat 35 000 Einwohner. Die Stadt hat eine lange Geschichte, Phönizier, Mauren, Römer usw. haben alle ihre Spuren hinterlassen. Eine schöne Stadt in der es auch eine Chistliche Gemeinde gibt. 

In einem einfachen Restaurant essen wir Abendbrot, Hühnchen mit Gemüsse. Lecker. 

Auf dem Rückweg zum CP gibt es es in einem Caffee noch leckeres Gebäck zu kaufen. Wegen der Figur muss ich leider darauf verzichten. 

Da von dem anstrengendem Tag die meisten Müde sind, geht der Tag früh zu Ende 

 

 

Tag 60, Dienstag 

 

In der Nacht war ein heftiges Gewitter. Am morgen war es aber vorbei. 

Frühstück, die Katzen des CP waren auch früh wach. Und hatten Hunger wie ich. 

Gegen 10 Uhr bin ich losgefahren, zuerst über eine Nebenstrecke. Das einfache marokkanische Leben wurde sehr schnell sichtbar.

Das erste Ziel war der Bousselham. In der Nähe des einstigen Fischerdorfes fand die Schlacht der 3 Könige im 16 Jh. statt. Für Marrokaner ein wichtiges Ereignis. 

Heute ist der Ort ein kleiner Industrie- und Touristen Standort. Vor allem wegen dem Lagunensee Merja Zerga. Die Fischer verkaufen heute noch ihren Fang direkt am See.  Sieht nicht immer so appetitlich aus wenn die Fische vor Ort zerlegt werden. 

Wir haben einen Ausflug mit Booten auf dem See gemacht. Hier soll es Flamingos geben. Außer Möwen habe ich nix gesehen. Deswegen auch nur  wenig Fotos. 

Als wir nach der Bootstour durch dem Ort zu einem Restaurant laufen, wird das Müllproblem in Marokko sichtbar. 

Der Ort hat auch schöne Seiten......

Zu dem Essen schreibe ich nix, die Bilder sagen alles........

Anschließend fahren wir über die Autobahn noch ca. 200 km weiter bis kurz vor  Casablanca. Manche Schilder an der Autobahn geben mir Rätsel auf. 

Kurz vor Casablanca treffen wir uns alle auf einem Campingplatz. Direkt am Meer. Sehr einfach ausgestattet wie die meisten CP in Marokko. Aber ausreichend. 

Und ein Händler verkauft frisches Obst und Gemüse......

Abends findet noch ein kleines "Meeting" statt ;)........

 

Die ersten zwei Tage in Marokko waren nicht ganz so wie ich es erwartet hatte. 

Das Wetter könnte besser sein aber es wird die nächsten Tage auch besser. Aber  Marokko hat  mir bereits das  gegeben was ich so an meinen Reisen liebe. 

Die Herzlichkeit und Freindlichkeit der Menschen. Kinder die in Dörfern winken, ein freundliches Lächeln wenn ich an einer Mautstation auch Marokkanisch "Guten Tag" sage. Natürlich auch die  kulinarischen Köstlichkeiten. Und der liebe Muezzin der bereits sehr laut um 5  Uhr das erste Mal zum Gebet ruft. 

Wenn  ich das einfache Leben hier sehe  bin ich auch Dankbar auf der "richtigen Seite" der Erde zu leben. Glaube ich zumindest. 

Die nächsten Tage geht es in das Landesinnere, da werden wir ein etwas  anderes Marokko erleben. 

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